Indoor Dummy-Suche

Nicht immer habe ich Lust bei Regen lange Spaziergänge zu machen. Meist sieht das bei uns dann so aus, dass ich eine verhältnismäßig kurze Runde mit Maya gehe und anschließend noch eine Kleinigkeit mit ihr in der Wohnung mache. Wir entscheiden meist spontan worauf wir Lust haben – bzw. Maya signalisiert mir immer sehr eindeutig, ob sie lieber ein bisschen Rumblödeln möchte oder lieber ein paar Minuten “arbeiten” will. 

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Eine von Maya wirklich gern gemachte Arbeit ist die Dummy-Arbeit. Wie das bei uns so abläuft möchte ich euch in diesem Beitrag kurz erzählen!

Was wirklich großartig ist und eine ganze Menge Spaß – auch auf kleinem Raum bringt – ist die Dummy-Suche. Wir nutzen hierfür meist Dummys von Firedog, da sich diese im Laufe der letzten Jahre bei uns wirklich bewährt haben und zu einem fairen Preis zu bekommen sind. Die Firedog Dummys gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Größen. So unterschiedlich die Dummys auch sein mögen, eine Sache haben alle gemeinsam: sie sind robust. Unsere Dummys sind mittlerweile 2 bzw. 3 Jahre alt und haben (außer, dass sie aufgrund der vielen In- und auch Outdoor-Einsätze dreckig sind) keine nennenswerten Mängel.

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 Die Firedog Dummys sind aus einem ziemlich robusten und widerstandsfähigen Stoff hergestellt und in unserem Fall wirklich sehr langlebig. Sie verzeihen Maya auch mal einen festeren Griff. In der Größe und von der Ausstattung her variieren sie. Es gibt sie ganz klein und leicht (ca. 20 Gramm) aber auch richtig groß und schwer (bis 5 Kilo). Manche von ihnen haben Fell, andere sind mit Duftstoffen präpariert. Außerdem haben sie alle ein schwimmfähiges Material, so dass sie im Wasser nicht direkt untergehen. Unser Lieblingsdummy im Wald ist der 80 Gramm Dummy. Er ist klein und leicht genug ist, um ihn schwierig auf allen Ebenen zu verstecken aber nicht so klein wie der Minidummy und somit auch auf große Entfernung noch gut einsehbar. Außerdem passt er problemlos in jede Tasche und ist somit auch draußen wirklich oft mit dabei und hervorragend einsetzbar!

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Für die Indoor-Suche nutzen wir besonders gerne den ca. 80 Gramm schweren Pocket Dummy oder aber auch den Mini Dummy mit gerade einmal 20 Gramm. Letzteren hat jeder von uns auch an seinem Schlüsselbund und somit unterwegs auch immer dabei. Er ist unsere Notbeschäftigung und Mayas “Schnuller” in brenzlichen Situationen. Den Dummy zu suchen oder einfach nur zu tragen beruhigt sie und bringt die Rute zum Wedeln. Immer.

Das tolle an der Dummy-Suche in der Wohnung ist, dass der Hund hier unter fast keiner Ablenkung arbeiten kann. Wir haben Maya so das konzentrierte Suchen und das saubere Apportieren sehr schnell beibringen können. Generell haben wir die meisten Kommandos zunächst in der Wohnung eingeübt und erst wenn sie einigermaßen “saßen” das Training nach draußen verlegt. Ein weiterer Vorteil der Indoor Dummy-Suche sind die unzähligen Versteckmöglichkeiten, die sich einem fortgeschrittenem Team bieten. Da ist die Kreativität von allen beteiligten gefragt!

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 Was braucht man für die Dummy-Suche?

Eigentlich benötigt man neben einem Dummy nur ein paar kleine Leckerchen und natürlich einen Hund. Wir nutzen als Belohnung für eine erfolgreiche Suche übrigens sehr gerne Chewies! Die sind klein und sind eine ideale Belohnung für solche Beschäftigungen, bei denen man gerne mal ein paar Runden mehr “spielt”. Alternativ geht bei Maya aber auch immer Geflügel-Fleischwurst oder Käse! 🙂

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Gibt es Voraussetzungen?

Jein! Wichtig für eine erfolgreiche Suche ist, dass euer Hund verstanden hat, dass er nun auf ein Kommando etwas suchen muss. Das kann man in der Wohnung aber auch ganz hervorragend erarbeiten – somit ist diese Beschäftigung nicht nur etwas für Fortgeschrittene, sondern vor allem auch für Anfänger.

Anfänger sollten so einfach wie möglich beginnen. Stellt keine unlösbaren Aufgaben, wenn euer Hund noch nicht weiß, um was es geht. Euer Hund kann zunächst auch ruhig sehen, wie ihr den Dummy irgendwo platziert. Hauptsache, er versteht erst einmal, um was es geht. Bei Maya ging das alles ganz schnell, so dass wir nach kurzer Zeit angefangen haben unsere Suche dreidimensional auszuweiten.

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Ob ein Hund das Apportieren bereits beherrscht oder nicht ist hierbei ebenfalls egal. Das könnt ihr euch während der Trainingseinheiten erarbeiten und euch erst einmal auch einfach nur über den Fund freuen. Ihr könnt aber z.B. auch auf das Apportieren verzichten und stattdessen einen Gegenstand anzeigen lassen und das anschließend belohnen. Euch sind hier keine Grenzen gesetzt!

Wir haben anfangs gerne den Clicker zur Hilfe genommen. Bei Maya ist der Clicker konditioniert als “Du machst gerade etwas richtig…". Bei der Suche hatte das den Vorteil, dass wir Maya über ein akkustisches Signal mitteilen konnten, wenn es wärmer wurde – ohne ihr mit Gestik oder Mimik schon zu viel zu verraten.

Mittlerweile läuft die Dummy-Suche ohne Clicker ab. Stattdessen breche ich mit Maya in Gejubel aus, wenn sie den Dummy eigenständig nach einigen Minuten konzentrierter Suche gefunden hat und zu mir bringt.

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Unser Such-Ritual

Unsere Dummy-Suche beginnt immer gleich: Ich lasse Maya vor mir absitzen und zeige ihr den Dummy, den sie gleich suchen soll. Dann lasse ich sie einmal kurz daran schnüffeln und gebe ihr den Dummy ein paar Sekunden zum Halten. Dann gibt es ein Leckerchen und ich verlasse den Raum.

Maya sitzt während ich den Dummy verstecke immer in einem anderen Raum und sieht weder in welchem Raum ich den Dummy verstecke, noch in welcher Ecke ich verstecke. Wenn ich zurückkomme bekommt sie noch ein Leckerchen für’s brave Sitzenbleiben und dann schicke ich sie mit “Such! Apport!” los.

Der Schwierigkeitsgrad bei unserer Suche variiert. Stellenweise verstecke ich den Dummy wirklich schwierig (z.B. im Fußraum eines Stiefels). Außerdem suche ich mir immer neue Verstecke und wechsele manchmal auch die Dummys während einer Übung aus.

Anfangs hat sie noch sehr unkonzentriert gesucht und man hatte das Gefühl, dass sie während der Suche vergisst, was sie eigentlich macht. Mittlerweile gibt sie nicht mehr auf und bleibt konzentriert. Nur manchmal kommt sie noch zu mir und fragt nach Hilfe. Dann schicke ich sie mit einer zeigenden Handbewegung in den Raum, in dem ich den Dummy versteckt habe und sie sucht weiter, bis sie ihn gefunden hat. Und dann bekomme ich ihn unter freudigem Brummen gebracht und sie bekommt ihre Belohnung, wenn sie vor mir absitzt und mir den Dummy in die Hand gibt.

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Das Tollste an einer solchen Beschäftigung ist, dass sie Maya mindestens genauso müde macht, wie ein richtig langer Spaziergang. Nur anders: ohne Nasswerden und mit viel mehr Spaß. 🙂

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Habt ihr Spiele oder Trainings, die ihr gerne bei schlechtem Wetter drinnen macht oder zieht ihr einen langen Spaziergang im Regen vor? Wie sieht bei euch eine Beschäftigung in der Wohnung/im Haus aus? 

Erzählt uns gerne mehr…

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