Erwischt! 

Nicht in jeglicher Hinsicht, aber ein bisschen – ein klitzekleines bisschen – vermenschlichen wir unsere Maya ja schon. Ich wohl mehr als Anka… :-)

Schmiert ihr für eure Hunde auch ab und zu ein Leberwurstbrot?

Ho Ho Ho!

Wir hoffen, ihr hattet alle ein ruhiges, gesegnetes, frohes und/oder aufregendes und spannendes Weihnachtsfest, mit vielen schönen und großartigen Geschenken und vorallem einem: Ganz viel Liebe!

Weihnachten ist nun vorbei und da nun alle Beschenkten ihre Geschenke von uns erhalten haben, können wir die Katze nun endlich aus dem Sack lassen: Von uns gab es dieses Jahr reichlich “handmade” Geschenke! 

Wir haben uns dieses Jahr dazu entschieden nicht nur unsere Freunde, sondern vorallem deren 4-beinigen Wegbegleiter zu beschenken und so gab es unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum neue Halstücher und Spielzeuge, die mit viel Liebe genäht wurden. Sicherlich sind die Sachen nicht perfekt geworden, aber es sind Unikate und jedes Stück ist – ganz individuell und mit viel Liebe – für den entsprechenden Hund entstanden. Wir hoffen, ihr habt euch alle ein bisschen über eure Geschenke gefreut und wünschen uns viele weitere Jahre mit euch und euern 4-beinern.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Harvey und seinem Frauchen Sandra bedanken, die mit ihrem kreativen DIY Blog “Stil Allüre” für die ein oder andere Inspiration gesorgt haben und uns kooperativ das Schnittmuster für das Halstuch zur Verfügung gestellt haben. Dank euch sind wir auf die Idee mit dem abgeänderten Baby-Halstuch und dem Kuschel-Knochen gekommen. Vielen Dank für die Inspirationen!

Wir wünschen euch allen noch ein paar ruhige Tage bis zum Jahreswechsel.

Liebste Grüße aus Münster,
wir

“Fotoshooting bei Nacht” oder “Wer bitte bleibt denn schon 20 Sekunden regungslos sitzen?”

Heute bin ich mit Maya und meiner Kameraausrüstung mal im Dunkeln losgezogen. Das eine mache ich natürlich täglich, das andere eher selten. Letzteres natürlich selten! Nicht, dass hier Missverständnisse aufkommen…

Eigentlich hatte ich den Plan ein Bild mit langer Belichtung zu machen. Natürlich mit Maya im Vordergrund. Im Hintergrund ein Bokeh-Effekt, der durch die Lichter der auf der Autobahn vorbeirauschenden Autos und LKWs entsteht. Ich hatte mir alles perfekt ausgemalt in meinem kreativen Köpfchen.

Aber nicht mit Maya! Denn die dachte sich heute “Wer bitte bleibt denn schon 20 Sekunden lang regungslos auf einer nassen Wiese sitzen? Also ich nicht. Mach deinen Kram doch alleine Frauchen…” und somit wurde aus dem Plan nichts. Stattdessen habe ich genau diesen Moment einfangen können, in dem Maya beschlossen hat, dass sie das gerade alles doof findet und einfach aufstand und gegangen ist. Und ich kann mir nicht helfen: irgendwie finde ich das Bild sehr gelungen.

Ich wäre nicht ich, wenn ich Mayas Nerven nicht noch zusätzlich strapaziert hätte. Nachdem sie mein Foto boykottiert hatte, beschloss ich gemeinsam mit ihr zur Autobahnbrücke zu gehen und ein paar Schnappschüsse von dort oben zu machen.

Ihr müsst wissen: Das letzte Mal, als ich auf einer solchen Brücke stand und Maya dabei hatte, war es taghell und sie drehte trotzdem nach wenigen Sekunden durch und wollte weg. Zu viele Autos. Zu viel Lärm. Und die Brücke bewegt sich… schrecklich! Ich rechnete also auch hier mit einem schnellen Abbruch und war auf alles vorbereitet.

Aber unser Selbstbewusstseins-Training der letzten Monate, scheint sich ein klitze kleines bisschen ausgezahlt zu haben. Maya stand heute äußerst neugierig und null ängstlich neben mir auf der Brücke und die unter ihr vorbei rauschenden Autos ängstigten sie üüüüberhaupt nicht. Und dann streckte sie sogar ihren Kopf durch das Geländer und wedelte zufrieden mit dem Schwanz, während ich Fotos machte. Verrückter Hund!

In zwei Wochen versuchen wir das Experiment Weihnachtsmarkt. Bis dahin versuche ich Maya noch ein bisschen weiter aufzubauen und auf das Thundershirt möglichst positiv zu konditionieren. Wir versprechen uns davon, dass sie so unbeschwert wie im Welpenalter, durch Menschenmengen gehen kann und auch bei Feuergeruch und hoher Lautstärke nicht direkt die Flucht ergreifen möchte. Und dann mal schauen, wie sie das verkraftet – sie wird auf jedenfall männliche Unterstützung haben, denn wir werden begleitet von Vizsla “Yoshi” und seinem Herrchen, die wir übrigens durch unsere Vizslatreffen kennen. 

Die, die selbst einen Angsthund haben, werden verstehen, dass man solche Situationen trainieren muss, wenn man dem Hund irgendwann ein normales, angstfreies Leben ermöglichen möchte. Und die, die keine Ahnung haben, werden uns sicherlich auf dem Weihnachtsmarkt wieder anpöbeln und alles besser wissen.

Darauf freue ich mich dieses mal schon sehr. Ich habe mir vorgenommen mich nicht mehr zu rechtfertigen oder zurückzupöbeln (denn das macht Maya nur noch nervöser und ängstlicher), sondern tief durchzuatmen und sie lächelnd stehen zu lassen.

Mal schauen, was passiert…

Wie einige sicherlich mitbekommen haben, war an diesem Wochenende wieder unser Vizslatreffen. Wie auf jedem der bisherigen Vizslatreffen, hatten wir uns auch für unser viertes Treffen eine kleine “Aktion” ausgedacht und alle Teilnehmer aufgefordert uns hierbei zu unterstützen und sich auf den kleinen Spaß einzulassen.

Dieses mal wurde “gevischelt” (gewichtelt).

Jeder, der wollte, brachte also eine Kleinigkeit für einen anderen Hund mit und verpackte diese in Zeitungspapier. Der Kreativität und Kaufeslust war hierbei keine Grenze gesetzt. Wir entschieden uns, neben Spielzeug und Kauknochen für eine ganz persönliche Variante: Wir haben Weihnachtskekse für unseren Wichtel-Vizsla gebacken. 

Maya fand die Zimt-Kardamom-Kekse ganz schön lecker und ich hatte so meine Not überhaupt noch Kekse für unser Geschenk zu retten. Wir hoffen, unser Geschenk kam gut an…

Rezept für “Maya’s Weihnachts-Kekse”

200g Dinkelmehl
200g Haferflocken
100g Kartoffelmehl
400-500g Joghurt
1 TL Zimt
1 TL Kardamom
2 EL Honig
ggf. ein bisschen Wasser

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ungefähr eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsoberfläche den Teig etwa 1cm dick ausrollen und nach Belieben ausstechen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Kekse ca 15 Minuten gold braun backen. Anschließend über Nacht im Ofen trocknen lassen, damit sie schön knusprig werden und länger haltbar sind. 

Viel Spaß beim Nachbacken!

Ausflug zum Teutoburger Wald mit Maya’s Freundin Fine und ihrem Rudel.

Fine und ihr Rudel haben wir vor mittlerweile fast einem Jahr auf dem Jederhundrennen in Münster kennengelernt. Maya und Fine verstehen sich prächtig und auch wir Zweibeiner haben immer gut zu lachen. :-)

Das war ein sehr, sehr schöner Tag mit euch!
Schön, dass wir euch kennenlernen durften. 

Shit happens – oder – mach es mit Humor…

Da ich vorhin bereits von der nicht vorhandenen Akzeptanz der Hundehalter bei den intoleranten Nicht-Hundehaltern gesprochen habe, möchte ich euch ein weiteres Projekt vorstellen, dass ich als Initiative gegen ignorante Hundehalter sehr schön finde.

Bei diesem Berliner Projekt geht es darum ein Zeichen zu setzen – oder viel mehr “ein Fähnchen”.

Dahinter steckt ein ziemlich ausgeklügeltes und geniales Konzept, das meiner Meinung nach viel bewegen kann. Mitmachen können alle, die es genauso leid sind wie wir, ständig an Hundehaufen vorbeilaufen zu müssen oder gar reintreten. Das Ergebnis ist ein Imagegewinn für alle Hundehalter!

Wenn auch ihr Lust habt Fähnchen in vergessene Haufen zu stecken, dann findet ihr weitere Informationen unter: www.shit-happens-berlin.de

Oder ihr fangt am Besten direkt an und macht mit!
Hier geht es zur Fähnchen-Bastelanleitung!

Hunde erlaubt!?

Immer wieder ernten wir Hundehalter kritische Blicke, weil wir es wagen unseren Hund einfach an viele Orte mitzubringen.

Was für uns selbstverständlich ist – immerhin gehört unser Hund doch zur Familie und ist ein vollwertiges Mitglied?! – ist für viele Nicht-Hundebesitzer Irrsinn und absolut nicht nachvollziehbarDa kommen dann gerne mal Sprüche wie “Man kann einen Hund doch nicht mit einem Kind vergleichen!”. Ich finde: Doch… das kann man sehr wohl!

Unsere Maya schläft vielleicht nicht in unserem Bett und sitzt beim Futtern auch nicht, mit Lätzchen um den Hals, an unserem Tisch, aber JA – sie ist MEIN Baby. Zugegeben… sie ist etwas behaart und wir sprechen oft irgendwie nicht die selbe Sprache, aber ich liebe sie und würde sehr, sehr viel für diesen Hund tun. Zum Beispiel mache ich mich gern auf offener Straße zum Affen und versuche ihr mit Händen und Füßen zu erklären, dass sie besser nicht auf das Stück öffentliche Grünfläche hätte Pippi machen sollen, weil die fremde Frau (die wir nie im Leben vorher gesehen haben), die das gesehen hat, sich dadurch gestört fühlte und jetzt ein Trauma von der Pippi-machenden-Maya hat. Das tut mir sehr leid, liebe Frau!

Jedenfalls… schneller als man gucken kann kommt der Oberkellner oder die Kassiererin und man wird unsanft aus dem Laden geworfen. Dann kommt oft noch ein obligatorischer Hinweis auf ein Hundeverbotsschild, das in des Hundes Blickhöhe(!) angebracht ist und vor dem zusätzlich ein großer Blumenkübel steht. Den zynischen Kommentar, dass mein Hund nicht lesen kann, verkneife ich mir meist, da ich – als vernünftiger und toleranter Mensch – keinen Streit möchte. Warum kann mein Hund das eigentlich nicht – also lesen, meine ich?
Daran müssen wir arbeiten, Maya!

Ich bin doch sehr genervt von der Intoleranz gegenüber uns Hundehaltern. Da werden von der Stadt sage und schreibe 80 neue Kotbeutelspender aufgestellt und im gleichen Atemzug, wird sich bei den Nicht-Hundehaltern entschuldigt, dass auch sie diese mitbezahlen müssen und dass das leider nicht anders finanzierbar sei.

Ähm – Entschuldigung, liebe Stadt?
Könnte ich bitte eine Auflistung haben, was mit den Hundesteuern alles bezahlt wird? Ich denke, damit wird ein Großteil der Stadtschulden bezahlt… Ich merke nicht, dass ich als Hundehalter irgendwelche Vorteile davon habe, dass ich der Stadt jährlich 100 Euro schenke. Im Gegenteil! Ich werde auf öffentlicher Straße von mir völlig unbekannten Menschen angepöbelt, ich werde aus Kaufhäusern und Restaurants rausgeschmissen, wenn mein haariger Wegbegleiter dort aufkreuzt und eine Pfote auf die Fußmatte setzt und die Kotbeutelspender sind an Stellen, wo ich gar nicht hinkomme… und wenn doch – Überraschung – sind sie leer!

Heute habe ich ein Projekt im Internet gefunden, das ich sehr, sehr schön finde und das ich deshalb gerne unterstützen möchte. Daher möchte ich euch animieren dort mitzumachen und das Projekt ebenfalls zu fördern und weiterzutragen. 

Hunde erlaubt - Urlaub mit dem Hund


Hunde erlaubt?
 
Das ist die Frage, die ich mir und meinen Mitmenschen seit 2 1/2 Jahren ständig stelle. Wobei zwischen “erlaubt” und “erwünscht” auch noch ein himmelweiter Unterschied liegt. Eigentlich würde ich mir wünschen, dass das Projekt “Hunde erwünscht” heißt und dass dort nur Orte aufgeführt werden, die besonders schön sind für den Hund. Aber das ist immerhin ein Anfang…

Ich würde mir wünschen, dass diese Seite großen Anklang findet und sich rasend schnell mit wirklich schönen und tollen Orten für Hund und Halter füllt, damit auch ich endlich meine schlechte Meinung gegenüber Nicht-Hundehaltern vielleicht ein bisschen dämpfen kann.

Also:
Macht mit und macht eure Lieblingsplätze bekannt!