Es war einmal…

…der 28. Februar 2011, als eine sehnsüchtig erwartete E-Mail in mein Postfach segelte. Eine E-Mail, die unser Leben verändern würde!

Wir hatten uns Wochen vorher intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, tausende Foren im Internet durchforstet und viele Stunden lang Gespräche geführt – dem Thema einer Hunde-Adoption.

Seit ich denken kann träume ich davon irgendwann einmal einen Hund an meiner Seite zu haben. Seit ich ein Kind war, sprach immer irgendetwas dagegen – bis jetzt. An meiner Seite habe ich eine mich liebende Frau, eigene 4 Wände (und mit eigen meine ich eigen) und einen Arbeitsplatz, der absolut hundefreundlich ist. Nichts – wirklich nichts sprach mehr dagegen diesen Traum endlich verwirklichen zu können.

Ich hab viele Züchter angeschrieben und viele Informationen eingeholt, viele positive und auch einige negative Meinungen zu meinem Vorhaben gehört.

Ein Vizsla soll es sein. Das stand fest. Aber wie? Und wann? Und woher?
Für uns stand fest, dass wir diese Entscheidung nicht überstürzen. Wir wollten es langsam angehen. Wir wollten den Züchter bedacht auswählen und nichts falsch machen. Alles sollte perfekt werden. Alles sollte positiv verlaufen.

Wir hatten Glück!
Durch meinen Chef, der selbst Herrchen von zwei wundervollen Hunden ist, bekam ich den Kontakt zu unserem jetzigen Züchter vermittelt. Ich schrieb ihn also an und sollte nicht entäuscht werden.

Am 28. Februar bekamen wir dann also Antwort und diese Mail war der Anfang…
Unser Züchter berichtete uns von seiner Hündin, Kira. Er berichtete uns von Kiras erstem Wurf und wie die Welpen die ersten Wochen erlebt haben. Er erzählte, dass Kira sehr erfolgreich die Begleithundeprüfung absolviert hat und große Freude an Agility hat. Dass sie mittlerweile allein durch Worte geführt werden kann und die Leine praktisch nur noch Zierde ist.

Das alles hörte sich so toll an… für uns stand fest:
Der Züchter soll es sein!

Wir wollten auch so einen tollen Vizsla haben, der so große Freude an Lernprozessen hat und immer wieder Sonnenschein in unser Leben bringt. Seit diesem Tag zählten wir zum engsten Kreis der zukünftigen Anwärter. Und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine Befruchtung stattgefunden hat… 

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